Pic Com von Maurice Klauenberg
Infos zu den Produkten
Verstehen, Anwenden, Tansparenz
Videovorstellung:
Ein Video demonstriert anschaulich die Nutzung der Speiseplan-Vorlage. Es dient als praktische Einstiegshilfe und erleichtert den Zugang zur Anwendung.
Anwenderfreundlichkeit und Einfachheit: Die Vorlagen sind bewusst so gestaltet, dass sie mit minimaler Einstiegshürde genutzt werden können. Ziel ist eine sofortige Anwendbarkeit im Arbeitsalltag, ohne dass Mitarbeitende mit komplexen Tools überfordert werden. Auch wenn theoretisch komplexere, technisch umfangreiche Lösungen denkbar wären, zeigen Erfahrungen, dass diese häufig zu Unklarheit und Ineffizienz führen. Daher wurde bewusst auf das vertraute und flexibel einsetzbare Word-Format zurückgegriffen.
Pädagogische Aspekte und Ideen für den Einsatz:
Für Mitarbeitende:
- Klar strukturierter Wochenplan unterstützt verlässliche Abläufe
- Einheitliche Nutzung durch verschiedene Berufsgruppen (Pädagogik, Küche, Verwaltung)
- Niedrige Einstiegshürde fördert Selbstständigkeit bei der Anwendung
- Schulungsmaterialien und Video ermöglichen schnelle Einarbeitung
- Visualisierung reduziert Fehler und entlastet die Kommunikation
- Verwendung von Bildern schafft Verständnis auch bei Sprachbarrieren
- Vorlagen können gemeinsam mit Klientel befüllt werden (Teilhabe)
Für das Klientel:
- Orientierung im Tages- und Wochenverlauf durch visuelle Struktur
- Förderung der Selbstbestimmung durch Einbindung bei der Menüwahl
- Bildunterstützte Kommunikation für Menschen mit Sprach- oder Lernbarrieren
- Förderung sozialer Interaktion über Gespräche zum Essen
- Stärkung kognitiver Fähigkeiten durch Zuordnung von Farben, Formen, Symbolen
- Förderung ritualisierter Abläufe im Alltag
- Möglichkeit zur Einbindung eigener Essenswünsche oder Vorschläge
- Niedrigschwellige Einbindung in digitale Hilfsmittel (z. B. Tablets)
Technischer Hintergrund zur Erstellung:
Ein Großteil der Produktgrafiken wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. Für die technische Nachbearbeitung, insbesondere die Umbenennung der Dateinamen und Zuordnung der Inhalte, kamen automatisierte Skripte zum Einsatz. Bei den Speisegrafiken wurden hauptsächlich Python-Prozesse verwendet, während bei späteren Bildern zum „Alltag“ teilweise auf Java-gestützte Bildanalyseverfahren zurückgegriffen wurde.
Dieses automatisierte Vorgehen ermöglichte eine erhebliche Zeitersparnis in der Produktion. Auch wenn das Verfahren nicht perfektioniert ist, erlaubt es die Bereitstellung einer großen Anzahl an Dateien zu einem entsprechend günstigen Preis. Die Benennung und konkrete Verwendung der Dateien im jeweiligen Anwendungsbereich obliegt dabei den Nutzerinnen und Nutzern selbst.
Offenheit für Praxisbezug und Weiterentwicklung:
Rückmeldungen aus der Praxis und Anregungen für neue Produkte sind ausdrücklich willkommen. Besonders wertvoll sind Hinweise, wie die Vorlagen im Arbeitsalltag eingesetzt werden und welche Wirkung sie in verschiedenen Zielgruppen entfalten. Die Materialien wurden in unterschiedlichen Altersgruppen und Umgebungen getestet – mit erfreulich positiver Resonanz.
Die Bilder zur Leichten Sprache „Alltagsbilder für unterstützte Kommunikation und Leichte Sprache“ verstehen sich dabei als ergänzendes Nebenprojekt innerhalb des Gesamtangebots. Je nach Rückmeldung und Bedarf kann dieser Bereich weiter ausgebaut werden. Besonders interessiert, welche Aktivitäten, Objekte, Emotionen oder Situationen aus dem Praxisalltag noch fehlen oder hilfreich wären.
Auch die Speisegrafiken können bei Bedarf erweitert werden. Rückmeldungen dazu, welche Speisen, Kombinationen oder Darstellungen im Alltag zusätzlich gebraucht werden, sind sehr willkommen. Darüber hinaus besteht grundsätzlich Offenheit für weitere Ideen und Impulse, die die Nutzung in der Praxis verbessern oder neue Bedarfe abdecken.